Tom Hodgkinsons Anleitung zum Müßiggang hab ich mittlerweile schon dreimal gekauft, weil zweimal verschenkt, bevor ich mit dem Lesen beginnen „konnte“… offenbar scheine ich auch so müßig genug zu gehen, ganz ohne RTFM. Daher und weil das Buch ausverkauft ist und weil „meine Neuentdeckung“ neulich in der ZEIT-Literaturbeilage interessant besprochen wurde, hab ich dieses Jahr einfach mal gleich beschlossen, Dinge geregelt zu kriegen – und weil ich bekanntlich zu müßig zum Selber-Lesen bin, das Buch von Kathrin Passig und Sascha Lobo gleich verschenkt – mal sehen, ob die Beschenkte es besser geregelt bekommt, das zu lesen und mich dann womöglich auch zum Lesen zu animieren.
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Wie offline ist online?
Irgendwie ist heute jeder ständig online – mehr oder minder zumindest. Aber irgendwie klaut uns das Virtuelle bisweilen [oft?] auch Zeit und Gelegenheiten fürs Reale, oder?! Ist das nur eine akzeptable Verschiebung der Prioritäten, wo die virtuelle Welt einfach zunehmend unsere neue Realität wird, weil wir uns online statt offline verwirklichen? Oder sind wir gar nicht so „online“, wie wir denken und versuchen lediglich unsere Offline-Wirklichkeit in der Online-Welt zu realisieren – was wohl nicht selten einen gewissen Realitätsverlust zur Folge hätte?!
Grundgedanken skizziert am 13. April 2008 – als Nachtrag zu Ende gedacht am 17. August 2014
Flüchtig
schon wieder vorbei … diesmal hat Ostern diesen Gedanken induziert, aber eigentlich ist der Anlass beinahe beliebig – passt fast immer. Gegenreaktion: „bäh! will nicht! aus diesem Tag, der eigentlich um ist, muss sich doch noch mehr rausholen lassen?!“
Dazu kommt mir denn wieder mal ein heldenhafter Gedanke in den Sinn:
… drehst Dich im Kreis, bis der Tag verschwimmt – und hoffst am Ende, dass die Nacht Dich noch nimmt… (Judith Holofernes)